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02.01.2018

Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)

Start eines Netzwerkes mit rund 300 Beratungsstellen

Seit dem 1. Januar 2018 hat die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) einen neuen und eigenständigen Internetauftritt. Auf dem barrierefreien Webportal werden fortlaufend Informationen zu den geförderten regionalen Beratungsangeboten veröffentlicht, die über die Postleitzahl oder das Bundesland zu finden sind.

Zu allen Fragen der Teilhabe kann man sich kostenlos und bundesweit bei einer der rund 300 Beratungsstellen EUTB beraten lassen. Die Beratung in den EUTB soll durch Betroffene für Betroffene erfolgen. Diese Art der Beratung wird als Peer Counseling bezeichnet. Peers nennt man Personen aus einer Gruppe mit gleichen oder ähnlichen Erfahrungen. In den EUTB arbeiten viele Peer-Beraterinnen und Peer-Berater, die selbst mit einer Behinderung leben.

Die Fachstelle Teilhabeberatung unterstützt die regionalen Beratungsangebote der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) fachlich und organisatorisch. Sie ist angesiedelt bei der gsub mbH, der Selbstbestimmt Leben UG (haftungsbeschränkt) und der Humboldt-Universität zu Berlin, Abteilung Deaf Studies und Gebärdensprachdolmetschen am Institut für Rehabilitationswissenschaften.

Die Grundlage der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung wurde mit dem Bundesteilhabegesetz geschaffen. Die EUTB wird auf Grundlage des § 32 Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.

Weitere Informationen: www.teilhabeberatung.de