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06.12.2017

Patienteninformation zu Idiopathischem Parkinson-Syndrom

Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) veröffentlicht Kurzinformation

In Deutschland haben etwa 220.000 Menschen eine Parkinson-Krankheit. Bei der Parkinson-Krankheit sterben die Gehirnzellen, die Dopamin herstellen, nach und nach ab. Ohne Dopamin können die Nervenzellen die Bewegungsabläufe nicht mehr richtig "absprechen". Das erschwert die Bewegung der Muskeln immer mehr. Kennzeichnend ist, dass Betroffene sich zunehmend langsam bewegen. Es fällt ihnen schwer, eine Bewegung zu beginnen. Muskelbewegungen werden auch kleiner: Erkrankte laufen häufig mit Trippelschritten, die Arme schwingen weniger mit und sie schreiben zunehmend kleiner. Ihr Gesicht wird ausdrucksloser, sie schlucken seltener und die Stimme wird leiser. Bei Krankheitsbeginn ist meist nur eine Körperseite betroffen. Warum die Nervenzellen absterben, ist bei drei Viertel der Erkrankten bislang unklar. Die Fachleute sprechen dann von einem idiopathischen Parkinson-Syndrom. In dieser Information erhalten Betroffene und ihre Angehörigen Hinweise und hilfen zum Umgang mit der Erkrankung.

Kurzinformation für Patient/innen "Idiopathisches Parkinson-Syndrom"

Quelle: Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ)